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Broch
Bernd Oei

Die Schlafwandler

Foto Belinda Helmert: Tausendjähriger Rosenstock am Hildesheimer Dom, Apsis im Innenhof. Aus Schutt und Asche nach 1945 erblühte er mit 25 Trieben neu und wurde behutsam erweitert, was die Jahresplaketten belegen. Blüten trägt „Rosa canina L“ zwischen Mai und Juni. https://www.ndr.de/ratgeber/reise/hannover/Der-1000-jaehrige-Rosenstock-in-Hildesheim,hildesheimerdom326.html Zerfall des Ganzen Zugegeben. Die Titel klingen sperrig und

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Brühl
Bernd Oei

Fontanes heimliche Heldin

Foto Belinda Helmert: Fachwerkhaus in Hildesheim, Brühl mit 12 Tugenden und 12 Lastern als Inschrift. Brühl ist eine historische Straße in der südlichen Innenstadt und bezieht sich auf den Fluss, ein Nebenarm der durch Hildesfheim fließenden Innerste https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BChl_(Hildesheim) Verbrechen an der Menschheit Nach Fausts aus unglücklicher Liebe zur Kindsmörderin ist

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Adorno
Bernd Oei

Neue Art der Barbarei

Foto Belinda Helmert: Glockenspiel am Hildesheimer Rathaus (https://www.hi-rose.de/rathaus-hildesheim/) Die „Dialektik der Aufklärung„, ein philosophischer Essayband von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno stammt aus dem Untergangsjahr 1944. Die wegweisende Schrift trägt Untertitel „Philosophische Fragmente“. Er wurde im amerikanischen Exil geschrieben, als sich bereits das Ende der NS Terrorregimes in Deutschland

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Baerbock
Bernd Oei

Über den Sinn der Sinnlosigkeit

Foto Belinda Helmert: Knochenhauer-Amtshaus am Hildesheimer Marktplatz, mit 1529 ältestes Fachwerkhaus Niedersachsens, ehm. Fleischahauer- Gildehaus, heute Gaststube Am Markt 2. Das Das im Krieg zerstörte Gebäude an der Westseite des Marktplatzes wurde 1987 bis 1989 originalgetreu rekonstruiert. https://www.hildesheimer-geschichte.de/die-bauwerke/profanbauten/knochenhauer-amthaus-marktplatz/ Sinnnlos vorwärts Oscar Wilde pfelgte zu sagen, es sei sinnlos zu sagen:

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Hardenberg
Bernd Oei

Philosophie ist Heimweh

Foto Belinda Helmert: Gusseiserner Ein- und Ausgang zum Hildesheimer Dom St. Maria Himmelfahrt, 872 geweiht „Die Philosophie ist eigentlich Heimweh – Trieb, überall zu Hause zu sein.“ So steht es im Allgemeinen Brouillon, Aphorsimus 118. Das besagt dreierlei: erstens, die Sache des Denkens ist weder konfessions- noch zeit- oder ortgebunden,

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Freimaurerloge
Bernd Oei

Hildesheim Keßlerstraße

Foto Belinda Helmert: Eingangstür und Treppe zum Logenhaus (1534) , einem der schönsten Fachwerkhäuser Hildesheims. Die ehemalige Domprobstei liegt in der Keßlerstraße, der Hildesheimer Neustadt, die lange eigenständig blieb. Seit 1804 logierten hier die Freimaurer, da das Gebäude nach der Säkularisierung in der Napoleonischen Zeit an den Grafen von Wedel,

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Fontane
Bernd Oei

Fontane Unterm Binrbaum und Hildesheim

Foto Belinda Helmert: Hildesheim, Stadtteil Neustadt, Kehrwiderturm mit neuer Eingangstreppe von unten. Verhängnisvolle Begegnung Theodor Fontane (1819-98) ist der wohl bekannteste unter den deutschen Vertretern des poetischen Realismus (dem auch Raabe und Storm angehören). Das neunte Kapitel seiner Novelle „Unterm Birnbaum“ (1885) erwähnt Hildesheim, eine der ältesten Städte Niedrsachsens. https://www.projekt-gutenberg.org/fontane/birnbaum/birn091.html.

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Busch Wilhelm
Bernd Oei

RKI irrt nie

Foto Bernd Oei: Rosenstock an der Apsis Hildesheimer Dom. Über tausend Jahre alt, krisen- und kriegserprobt, ein natürliches Wunder, wie Phönix der Asche entstiegen. Allegorie auf Deutschland ? Ein guter Mensch gibt gerne acht, ob auch der andre was Böses macht“ 1872 aus der spitezn Feder des Karikaturisten Wilhelm Busch

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Hameln
Bernd Oei

Barbarei pur

Foto Bernd Oei: Hameln, Innenstadt, Rattenkrug, 1568. Seit 1870 ist das Gebäude in der Bäckerstraße 16 eine Gaststätte. Die weltberühmte Legende spielt 1284 in Hameln. Sie erinnert an Pest und 30 jährigen Krieg, der Hameln nahezu vollständig verwaiste. (https://de.wikipedia.org/wiki/Rattenf%C3%A4nger_von_Hameln). Sie ist aber auch ein Symbol für die Verführbarkeit des Menschen

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Anton Reiser
Bernd Oei

kann das schwankende Rohr wohl dem Sturmwinde widerstehen?

Foto Bernd Oei: Hameln, stillgelegtes Gleis samt Prellbock an der Uferpromeande unter der Weserbrücke. Der gebürtige Hamelner Autor Karl Philipp Moritz kannte die Eisenbahn noch nicht – der greise Goethe erlebte ihre erste Schienenverlegung. Der Unbekannte An der Neuen Marktstraße wohnte der bedeutendste Sohn der Stadt: Karl Philipp Moritz (1756-93.

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