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Hegel
Bernd Oei

Freiheit ist die Einsicht in das Notwendige

Bern, Altstadt mit Untertorbrücke, der ältesten Steinbrücke der Schweiz: Der junge Hegel verlebte 1793-96 drei Jahre als Hauslehrer und wohnte in der Junkergasse 51 nahe der Aare, dem wasserreichsten Nebenfluss des Rheins. (https://www.stadtwanderer.net/?p=2131). Von der Politik der damals konservativen und Frankreich-feindlich gesinnten Berner Patrizier hielt er ebensowenig wie von den

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Hölderlin
Bernd Oei

Der Rhein und nichts als Sein

Foto Bernd Oei: Straßburg, Gerberviertel Petit France, (Ober)Rheinkilometer 293, rechtsrheinische Uferseite. Das Quartier mit alten Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit ihren hohen Spitzdächern wird von Kanälen des Flusses. Neben Goethe, Büchner, Lenz erwies auch F.Hölderlin 1801/02 auf seinem Weg nach Bordeaux die Ehre. Das Weltkulturerbe bildet zugleich

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Expressionismus
Bernd Oei

Am Kehricht pfeift verliebt ein Rattenchor

Foto Belinda Helmert: Eiszeit in der Binner Schlucht, die aus der Eiszeit hervorgegangen ist. Trakls Lyrik ist von einer beispielslosen Kälte durchzogen. Durchleben wir eine neue Periode menschlicher Kälte aus Ausgleich zur globalen Klima-Erwärmung unseres blauen Planeten? Trakls Schwermut der rauchenden Stadt Georg Trakl wurde 1914 zu Grabe getragen –

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Celan
Bernd Oei

Philosophieren heißt Spuren hinterlassen: der Abdruck Hölderlins

Foto Belinda Helmert: Pferdekopf auf der Koppel in Liebenau, Schweizer Lust am Ufer der Großen Aue. Hölderlins verehrte Dichter waren neben Schiller Klopstock. Er wurde seinerseits verehrt von Möricke. Dessen „Der Feuerreiter“ (1823/24) entstand während des Theologiestudiums am Tübinger Stift – quasi die Nachgeburt des Frühromantikers. Er veröffentlichte die vierstrophige

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Freiheit
Bernd Oei

Der Freiheit zu denken ist erstlich der bürgerliche Zwang entgegengesetzt

Foto Belinda Helmert: Kondensstreifen in Folge des erhöhten Flugverkehrs. Aufnahme über 31618 Liebenau. Kant: „Die leichte Taube, indem sie im freien Fluge die Luft teilt, deren Widerstand sie fühlt, könnte die Vorstellung fassen, dass es ihr im luftleeren Raum noch viel besser gelingen werde.“ (Kritik der reinen Vernunft, Einleitung, III,

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Fräulein Julie
Bernd Oei

„Das Pack ist immer feig!“

Foto Belinda Helmert: Fräulein Julie illuminiert als Lampenlady, Lange Str. 29 Liebenau. Kunst von Maik Dräger, Binnen. Kristin deus abscondibus Bekanntlich sagt Jean zu Julie: „Das Pack ist immer feig! Und in dem Kampfe kann man nichts thun, als fliehen!“ Wenig, was dem hinzuzufügen wäre. Froken Julie ist eben nicht

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Lafayette
Bernd Oei

Der grüne Mantel der Hoffnung, ein verräterischer Freund

Foto Bernd Oei: Metz, Jardin d´ Amour, einer der zahlreichen Parks in der Geburtsstadt von Verlaine. An Rimbaud schreibt er: „Absinth ist wie ein verräterischer Freund, der unter dem grünen Mantel der Hoffnung versucht, einem die Augen auszukratzen und den Leib zu durchbohren.“ Geigen zwingen mein Herz Als Paul Verlaine

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Bauernproteste
Bernd Oei

Ganz bemoselt

Foto Bernd Oei: Trier, Patrizierhäuser in der Altstadt, Simeonstraße unweit des Dreikönigenhaus. Denkt man an die Mosel, so automatisch an den Wein und von da aus ist es gedanklich bekanntlich zu Weib und Gesang nicht weit. Automatismen greifen tief ins Unbewusste. Welche Assoziationen greifen heute noch davon? Deutschland Musterland stand

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Hegel
Bernd Oei

Verratene Tugend

Foto Belinda Helmert: Arche Noah – Relikt nach der Überflutung der Wiesen und Felder an der Großen Aue, Binner Schlucht. Sinnbild unserer Zeit. Das grüne Gespenst „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies

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