Wohlstandsverwahrlosung und das verlorene Eden

Foto Malte Godglück: Rom, Piazza Beniamino Gigli und Oper Teatro dell’Opera di Roma. Gigli (1890-1957) war ein berühmter, in Rom verstorbener Tenor, er trat auch in der Oper (1874-80) – sie fasst heute 1560 Plätze – mehrfach auf. https://www.turismoroma.it/de/places/teatro-dell%E2%80%99opera

Eine Handvoll Staub

Denkt man an Evelyn Waugh, so fallen einem Literaturinteressierten oder Cineasten zunächst „Wiedersehen in „Wiedersehen mit Brideshead.“ (ein fiktives Herrenhaus) und „Scoop“ (eine Satire über den Journalismus und das Verlagswesen) ein. Beides sind verfilmte Vorkriegsromane. Mir persönlich kam Waugh durch „Eine Handvoll Staub“ sehr nahe, außerdem durch seinen einzigen historischen Roman „Helena“, für dessen Recherchen er mehrfach nach Rom reiste.

Waugh mit dem irritierenden weiblichen Vornamen Evelyn gehört zu den Ikonen britischer Literatur, ist aus dem Viktorianismus nicht wegzudenken, zu der auch u.a. Virginia Woolf und Edward G. Foster gehören, denen Blogs in Verbindung mit Rom gewidmet sind. https://www.meineleselampe.de/zauber-viktorianischer-literatur/ Waugh mag in Deutschland nur Insidern bekannt sein, in der englischsprachigen Welt gilt er als feste Größe.

Waugh (1903-1966) erblickte in London das Licht der Welt, genauer gesagt in West Hampstead, das zum südlichen Bezirk Camden gehört (dies gilt auch für Bloomsbury) und er verbrachte die letzten zehn Jahre im Manor House in der Grafschaft Somerset, England, etwa 10 Kilometer nordwestlich von Taunton, 243 lm südwestlich von London. Das Dorf, in dem Waugh seinen Lebensabend vollzog, hat einen französischen Namen: Combe Florey.

Waugh war ein tief gläubiger Katholik und unternahm daher mehrere Pilgerreisen nach Rom. Allerdings konvertierte er vom Protestantismus zum Katholizismus im Alter von 27 Jahren. Auslöser dafür bildete die Untreue seiner Frau und eine Lebenskrise, die er in „Eine Handvoll Staub“ literarisch bewältigte. Dieser Roman, im Original „A handful dust“, erschien 1934, doch die Arbeit daran begann wesentlich früher.

Als Sohn eines Verlegers sog er Literatur mit der Muttermilch auf, verdingte sich zunächst Zeichen-Lehrer, dann Journalist und Auslands-Korrespondent. Sein Debütroman „Decline and fall“ (deutscher Titel Auf der schiefen Ebene) besaß jenen Zynismus, der sonst die Werke Thackarys auszeichnete und seinen Ruf als Satiriker begründete. Nicht alle seiner 16 Romane, darunter die in England hoch geschätzte Trilogie „Sword of Honour“ sind nicht zur Gänze ins Deutsche übersetzt.

Foto Malte Godglück: Rom, Kuppel Chiesa Santa Maria Maggiore, mit dem Grab von Franziskus im östlichen Stadtteil Rione unweit des Bahnhofs Roma. Sie i Termini. Sie ist eine von vier Basilicae maiores (päpstlich geweihten Basilken) https://www.turismoroma.it/de/places/basilika-santa-maria-maggiore

Emotionale Leere

A handful of dust (1988 verfilmt) handelt vor allem vom innerer Leere, von Enttäuschung (Desillusionierung). Aus Tony Last wird Tony Lost, verschollen weit von seiner Heimat Man mag es lesen als Analyse des Verfalls und der Verlogenheit einer Gesellschaft, der nach-viktorianischen. Die Geschichte des Land-Aristokraten (Gentry) und der mit dem König verbundenen Hochadels (Peers), die es nie nötig hatten, zu arbeiten und die sich auch wenig um Veränderungen scherten. Tony Last Tony Last erkennt, dass er nur „eine Handvoll Staub“ ist, der von seiner Frau Brenda verlassen wurde und seine gesamte Existenz verfällt

Tony Last ist durchdrungen von scharfem Zynismus und unverblümter Wahrheit, bietet eine bissige Satire auf die englische Oberschicht, deren Mitglieder trotz ihres Reichtums an bedeutenden Eigenschaften mangeln. Der Roman beleuchtet auf kunstvolle Weise den Zerfall einer Ehe innerhalb der Londoner Gesellschaft, wobei der Fokus auf einer rastlosen Frau liegt, deren allgegenwärtige Langeweile sie in eine Affäre mit einem charmanten Gesellschaftsgeiger und leidenschaftlichen Esser führt. Im Verlauf der Geschichte wird geschickt die Leere des Privilegs und die korrodierenden Auswirkungen eines Lebens, das von Oberflächlichkeit geprägt ist, offenbart. Tony, der aus Kummer zu einer Forschungsreise nach Brasilien aufbricht, wird 1934 für tot erklärt.

Eine Rezession trägt daher den zugespitzten Titel Kein ehrenwertes Haus und spricht von Sezierung der upper class. https://literaturkritik.de/id/20061. In kürzester Form: ony Last ist ein anständiger Kerl – in der dekadenten englischen Gesellschaft der dreißiger Jahre eine Ausnahmeerscheinung. Er ist stolzer Besitzer von Hetton Abbey, treuer Gatte und liebevoller Vater. Doch bald zerfällt Tonys Glück zu einer Handvoll Staub – denn seine Frau will sich amüsieren. Am Ende wird er für tot erklärt, denn er gilt als Schiffbrüchiger – dass er auf einer Insel seinem Peiniger Dr. Fothergill, der dort sich zum König aufgeschwungen hat, als Vorleser dient, ahnt in seiner Heimat niemand. Das Buch, mit dem die Geschichte endet und das Fothergill sich stets von neuem vorlesen lässt, ist Charles Dickens‘ „Old Curiosity Shop“ .

Es handelt von der naiven Nell Trent (ein weibliches Pendant zu Tony Last), die mit ihrem gutmütigen, aber spielsüchtigen Großvater in einem Antiquitätenladen in London lebt und vor dem finsteren, geldgierigen Zwerg flieht, der durch die Schulden des Oheims ein Druckmittel auf das Mädchen ein Druckmittel hat. Die Geschichte folgt ihrer beschwerlichen Flucht durch das ländliche England. Themen sind Unschuld und Verderbnis, Armut und Reichtum, sowie die düstere Seite des viktorianischen Londons, mit einem sehr sentimentalen, tragischen Ende. Auch der Kontrast zwischen indivdueller Moral und allgemeiner Korruption im viktorianischen England stiftet eine Analogie zu Waughs Handlung. Tony Last gehört zur aussterbenden Spezies des Ehrenmanns.

Den in sieben Kapitel unterteilten Roman schickt Waugh Verse aus T.S. Eliott „The wasteland “ (Das wüste Land,) aus dem Jahr 1922 voraus . Dieses Jahr schrieb Literaturgeschichte, da es drei Klassiker zeitigte: Jacobs Zimmer von V. Woolf, Ulysseus von J. Joyce und eben Eliotts aus 434 Versen bestehenden Drama, in dem auch die Metapher a handful of dust steht. Auf deutsch heißt es: „Und ich zeige dir etwas anderes als beide: deinen Schatten am Morgen, der hinter dir schreitet, oder deinen Schatten am Abend, der dir entgegensteigt; ich zeige dir Furcht in einer Handvoll Staub.“

Das Original „A handful of dust“ ist nachzulesen unter https://gutenberg.ca/ebooks/waughe-handfulofdust/waughe-handfulofdust-00-e.html

Foto Malte Godglück: Rom, Basilika Santa Maria Maggiore, die einzige römische Basilika, die trotz verschiedener Erweiterungen ihre ursprüngliche frühchristliche Form beibehalten hat. Zwischen 1670 und 1676 gestaltete Carlo Rainaldi die Apsis neu. Dies ist eine halbrunde oder polygonale Nische/Ausbuchtung, die in der Architektur als Anbau an einen Hauptraum (oft Kirchen, Basiliken) dient und meist mit einer Halbkuppel überwölbt ist (oft mit Altar).

Der Knüller

Waugh stand der modernen Gesellschaft mit ihren Neuerungen, ihrem naturwissenschaftlichen Forschungsdrang, skeptisch gegenüber, da er bemerkte, dass der Mensch nicht mit ihr Schritt zu halten vermochte (laut Benjamin ist der Fortschritt der vorgezeichnete Weg in die Katastrophe). Er sagte u.a. „Den Menschen zum Unglück hat ihr technischer Fortschritt den moralischen bei weitem überflügelt.“ Sein Zeitungsroman, eine Glosse bzw. Satire (mehrfach verfilmt, u.a. 2006 von Woody Allen) wartet in der deutschen Übersetzung mit „Der Knüller“ auf. Alle reißen sich um eine false story, wenn sie nur Moneten verspricht.

Ein Beispiel für den schwarzen Humor Waughs liefert folgendes Zitat aus dem Mund des Magiers Sid(ney) alias Spendini, gerichtet an die Journalistin Sondra: „Ich war in der Lounge, habe dich ertrinken hören, habe mein Tee und Scones fertig gegessen und bin sofort gekommen!“.

Waugh spart wiederum nicht mit literarischen Referenzen und lässt einige Zitate oder Paraphrasen aus Literaturklassikern einfließen Roman. Seine Originalität besticht, z. B. „Von Ihrer Position aus könnten Sie mich leicht für völlig unbekleidet halten. Ich möchte Ihnen versichern, dass dem nicht so ist. Anmutige Schwärze hüllt mich von der Taille abwärts ein.“

Worum es geht? William Boot, der beim ›Daily Beast‹ eine Kolumne zum Thema Natur und Landleben hat, wird 1938 aufgrund einer Verwechslung als Kriegsberichterstatter in das afrikanische Krisengebiet Ishmaelia entsandt. Boot erweist sich entgegen allen Erwartungen seiner Aufgabe gewachsen: Die Bekanntschaft mit einem Geschäftemacher und einer schönen Ausländerin verhilft dem belächelten Korrespondenten zu einer sensationellen Exklusivstory. Dass es sich um eine Zeitungsente handelt (newspaper duck) ist unwichtig, denn mit den Fakten nimmt es niemand so genau, schließlich könnte es so gewesen sein oder sich noch so zutragen wie faktisch behauptet. Ein weiterer Schlüsselbegriff ist darum hoax, eine Falschmeldung.

Foto Malte Godglück: Castel Gandolfo bei Rom, Sternwarte (von carl Zeiss Jena). In Castel Gandolfo befinden sich vier Sternwartekuppeln („Specola“), von denen zwei auf dem Dach des Papstpalastes und zwei in den Gärten des Papstpalastes installiert sind. https://www.museivaticani.va/content/museivaticani/de/eventi-e-novita/notizie/2024/cupole-astronomiche-palazzo-papale-visite.html Wenn man bedenkt, dass Urban VIII Galileo wegen seiner Sternbeobachtungen und dem Heliozentrismus (der den päpstlichen Geoezntrismus ablöste) in Rom (Villa Medici) inhaftieren ließ …

Wichtig ist, was sich nicht beweisen lässt

Scoop, der Titel des Romans von 1938, bedeutet im Zeitungswesen Aufmacher bzw. Exklusivmeldung. Zu den vielen Nebenbedeutungen gehören Schaufel und Schöpflöffel, zudem Eiskugel. Das Verb to scoop something/somebody bedeutet jemanden bei oder mit etwas ausstechen und to scoop a rival paper einer konkurrierenden Zeitung zuvorkommen. Das Beispiel illustriert, dass es lohnenwert sein kann, das original zu lesen oder wenigstens zentrale Begriff zu kennen, weil sie sonst durch bloße Übersetzung verloren gehen. Der Inhalt kann unter https://de.wikipedia.org/wiki/Scoop_(Roman) eingesehen werden.

Hintergrund dieses Literaturklassikers ist Waughs Erfahrung als Journalist, speziell als Auslandskorrespondent. Eine Satire über den Sensationsjournalismus: Der junge, naive Botanikspezialist William Botte ist plötzlich sehr gefragt. Dringend wird er nach London beordert. Grund dafür ist eine Krise im fernen, vom Autor Evelyn Waugh erdachten, Ismahelia. Botte, den alle für den fähigsten Mann für diesen Einsatz halten – der Premierminister persönlich liest seine Publikationen – soll für die Leserschaft im friedlichen Vorkriegsengland der 1930er Jahre von den Unruhen berichten. Einziges Problem: Botte heißt zwar Botte, ist aber nicht der Botte, für den er gehalten wird. Aber warum eigentlich Problem? Botte schafft es in seiner allumfassenden Ahnungslosigkeit, eine solche Fülle an Sensationsmeldungen abzuliefern, wie es von einem hochqualifizierten Kriegsreporter erwartet wird. Waugh schrieb die Romanvorlage dieses Hörspiels 1938 nach den Eindrücken, die er als Journalist sammelte, als er für die Daily Mail über Mussolinis Invasion in Äthiopien berichtete.

Die meisten Misslichkeiten der Welt scheinen mir von Menschen her zu rühren, die zu geschäftig sind, schreibt Waugh und zudem s gibt keine raffinierte Übertreibung als das Understatement.. Beides zusammen genommen erklärt die RAtionalität des Schwach- oder Irssinns, da der Mensch im säkularisierten Zeitalter das Staunen verlernt hat, aber noch immer der Wunder bedarf.

Seine antimoderne Haltung, für die Kritiker antiquiert, verband ihn mit dem Philosophen und Krimiautoren (Pater Btrown) Gilbert Keith Chesterton, dem populärsten Verfechter des einfachen Lebens und des Zaunprinzips (fence principle). . Gemeint ist erst muss man das Problem mit seinen Ursachen verstehen, dann von der Wurzel aus ändern. Chesterton und Waugh eint, dass sie zum Nachdenken über voreilige Veränderungen anregen.

Foto Malte Godglück: Sternwarte im Castel Gandolfo nahe Roms mit amerikanischer Hilfe (automatisches Steuerungssystem). https://www.domradio.de/artikel/vatikan-sternwarte-kann-weltraum-teleskop-aus-ferne-nutzen. Astrale Blumen nannte Giordano Bruno, ebenfalls als Ketzer der Inquisition zugeführt, die Himmelskörper. Er wusste, dass sie sich permanent bewegen, verändern und sah die Materie als Urgrund allen Seins.

Wiedersehen heißt sich neu entdecken

Foto Malte Godglück: Castel Gandolfo, Sternwarte in den Albaner Bergen von außen mit Park, in dem v.a. Zypressen, Pinien und Olivenbäume gedeihen.

„desto mehr ich Sünderin bin, desto mehr brauche ich Gott.“

Mein persönliches Lieblingssatz, ein Bonmot aus „Brideshead Revisited,“ lautet so. Er stammt aus dem Munde von Julian Flyte, die ihrem Geliebten gesteht, dass ihre Liebe zu schwach ist für die Monogamie oder die kleine irdische Ewigkeit einer Ehe. Die mehrfach verfilmte Geschichte rückt ihren Lover Charles Ryder in den Mittelpunkt, eine detaillierte Analyse samt Zusammenfassung liefert https://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/wiedersehen-mit-brideshead/7074. Einige Kritiker möchten darin das britische Gegenstück zu „Der große Gatsby“ von Fitzgerald sehen, da es vordergründig um eine Geselsschafts-Bestandsaufnahme, das Porträt der Schönen und Reichen in den Jahren zwischen den Weltkriegen, geht.

Der junge Charles Ryder ist ein angehender Architekt und Kunststudent, der sich für die traditionelle Illustration und die englische Aristokratie, insbesondere die Flyte-Familie (Landadel, Gentry) und ihr Anwesen Brideshead, begeistert; seine künstlerische Neigung wird durch seine Studien in Paris und seine Beziehung zu den dandyhaften Sebastian Flyte (homosexuell), sowie seiner leichtlebigen Schwester Julian (nymphomanisch) auf dem britischen Land geprägt, während er durch die Zeit bei Oxford seine Identität entwickelt. Einer der Sätze, die Charles Ryder von sich gibt, lautet: „Ebenso wie der ein schlechter Soldat ist, dessen einziges Ziel darin besteht, der Gefangennahme zu entkommen, ist jener ein schlechter Christ, dessen einziges Ziel es ist, der Hölle zu entgehen.“ Waudgh verarbeitete in seinem Epos eigene kriegserfahrungen als Offizier. Er kannte die Front aus diversen Einsätzen inNordafrika, Kreta und Jugoslawien und ebenso die Kriegstraumata, die er dezent zur Sprache bringt.

Vergleiche hinken meist, aber nicht selten spricht von von Waugh als den britischen Proust. So beobachtet Ryder (und Waugh schildert es ausführlich), wie die Familiendynastie an ihrem strengen Katholizismus, Depressionen und Alkoholismus zugrunde geht und schließlich selbst als Hauptmann im Zweiten Weltkrieg das inzwischen verwahrloste Domizil bewohnt. Generell wohnt morbide Schönheit dem Verfall äußerlich und der moralischen Bankrotterklärung innerlich bei. Natürlich kann man Sebastians Trunksucht auch mit verdrängter Homosexualität – seine Clique wird als Sodomiten gebrandmarkt – und zu großen Erwartungen des Vaters, den erdrückenden Konventionen erklären, doch greift dies zu kurz, weil im Grunde alle verloren sind.

Es geht auch um viele kleine und große falsche Entscheidungen, die offenbar keinen Rückweg erlauben. Als Charles und Julia sich im letzten Teil des Romans richtig finden, haben sie bereits Lebensentscheidungen getroffen, von denen sie nicht mehr zurückkehren können. Gemäß ihrer katholischen Erziehung (die sie nach einer langen Pause wieder einholt), kann sie einfach nicht mit ihm zusammenleben, nachdem es sicher schien, dass sie es tun würde. Charles – es ist seine Sichtweise, der wir folgen – kommt nie darüber hinweg. Das Motiv des verlorenen Paradieses scheint durch.

Randnotiz: Waugh verwendet wiederholt sprechende Namen. So bedeutet Flyte schwebend und diese fehlende Bodenhaftigkeit bezieht sich naehzu auf den gesamten Gentry, den dieser Clan verkörpert. Ryder bedeutet Reiter und Charles benimmt sich einerseits wie der Ritter in der goldenen Rüstung zu Pferde, andererseits passt auch er in seiner antiquierten Ästhetizismus nicht mehr in die Welt der Mobile und der damit verbundenen Mobilität.

Waugh ist ein Antimodernist und sein Leitmotiv bleibt die Wohlstandsverwahrlosung (affluent neglect), ein sich aus der römischen Geschichte wiederholendes Muister (und wer würde bestreiten, dass einzig das britische Empire mit dem römischen mithalten konnte).

Foto Malte Godglück: Blumenladen in Rom Ostiense, südlich des Altstadtkerns. Evelyn Waugh besuchte die ewige Stadt am Tiber mehrmals. Er selbst verbrachte seinen Lebensabend in Combe Florey , im Tal der Blumen.

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