Zehn Dramatiker: Countdown oder. Es gibt zu viele Wichtigtuer, die nichts Wichtiges tun.

Kriterien

Zehn Dramatiker – eine Liste, das klingt nach einer absurden Vorhabe. Oder nach einem, der sich wichtig tun will. In einer Epoche, in der verhinderte Schriftsteller und erfolglose Künstler Kritiker werden, keine Seltenheit.

Vorab: Den Kommentaren nach haben viele meiner Leser nicht verstanden, weshalb dieser und jener Dichter, Romancier (bisher) nicht in meiner Hitliste war: vielleicht hätte ich diese Kandidaten einzeln erwähnen sollen. Deshalb sind diesmal einige Dramatiker namentlich erwähnt, die nicht im Countdown auftauchen. Es geht nicht um meine zehn bevorzugten Dramen und schon gar nicht um den vermessenen Anspruch, deren Wichtigkeit zu beurteilten.

Kriterien sind: Mindestens drei Dramen, die ich gesehen und gelesen habe, weshalb z. B. Wolfgang Borchert mit seinem Jahrhundert-Stück Draußen vor der Tür  oder Carl Zuckmayers Der Hauptmann von Köpenick nicht erscheinen. Bei Stefan Zweigs (vier Dramen) habe ich alle gelesen, aber nie eine Aufführung gesehen. Auch er ist ein Streichkandidat.Mein persönliches Lieblingsstück heißt Mice and Men von John Steinbeck und kann aufgrund der Kriterien hier keine Berücksichtigung finden.

Außer Konkurrenz blieben auch die die griechischen Dramatiker, die den Grundstein gelegt haben, allen voran Euripides, Aischylos und Sophokles.

Da ich Musicals, Opern und Operetten komplett abhold bin, werden auch Namen wie Wagner oder Beaumarchais fehlen. Außer Konkurrenz blieben auch adaptierte Stücke, also aus Romanvorlagen entwickeltes Szenenspiel wie etwa Hugos Les Misérables.

Erwähnt werden die von mir persönlich favorisierten Stücke. Die es nicht auf die Liste schafften, stehen diesmal am Anfang.

Nicht berücksichtigt, dennoch hervorragend

Autoren, die obige Kriterien erfüllten, aber nicht zu den top ten gehören sind (mit jeweils einem Stück genannt): Johann Nestroy (Der Talismann), Oscar Wilde The Importance of Being Earnest (deutscher Titel: Ernst sein ist alles oder Bunbury), Frank Wedekind: Frühlings Erwachen), Ernst Toller: Hinkemann, Christian D. Grabbe :Napoleon oder die 100 Tage), Victor Hugo (Hernani), Johann W. Goethe (Faust 1), Jakob M. Lenz (Die Soldaten), Corneille (Le Cid), Pierre Corneille (Horace), Jean Racine (Phèdre), Ödön von Horvarth: Don Juan kommt aus dem Krieg, Molière (Tartuffe), Diderot: Jacques le Fataliste et son maître, (deutscherTitel Jacques der Fatalist und sein Herr), Voltaire: L´Enfant prodigue (deutscher Titel Der verlorene Sohn), Hugo von Hofmannsthal: Jedermann, Franz Grillparzer: Die Jüdin von Toledo, Max Frisch Andorra, Gerhart Hauptmann: Vor Sonnenaufgang, Theodor Storm: Der Schimmelreiter, Berthold Brecht: Mutter Courage Albert Camus: L’état de siège (Die Belagerungszustand), Friedrich Hebbel: Maria Magdalena, und Heinrich von Kleist: Penthesilea. Am schwersten fiel der Ausschluss von August Strindberg (Fräulein Julie) und Gottfried E. Lessing (Emilia Galotti), aber sich auf zehn zu begrenzen fordert immer Königsmorde.

Platz 10: Tennessee Williams

A Streetcar Named Desire (Endstation Sehnsucht), Cat On a Hot Tin Roof (Die Katze auf dem heißen Blechdach), The Night of the Iguana (Die Nacht des Leguan). Dramen, die ich nicht missen möchte.

Grund der Auswahl: Die Schattenseite des american dream of life und die Themen von Desillusionierung, Alkoholismus und sexueller Frustration sind in Variation auch das Themen der Kriegsheimkehrer (lost generation) und der sozialen Marginalisierung in Europa. Diese Topoi sprachlich zu erfassen, ohne in Schablonen zu verfallen, ist schwer, gerade weil es so viel darüber gibt.

Jeder Autor sollte neben seiner (sozial)politischen oder gesellschaftskritischen Aussage eine außergewöhnliche Form dafür finden, die sowohl zeitgemäß ist, als auch zeitlos. Dies ist Williams fraglos gelungen. Viele seiner Stücke waren nie auf deutschen Bühnen zu sehen waren, weil sie selbst heute noch als zu provokant gelten. Williams vermag Zerbrechlichkeit hinter der Fassade so gut wie kein anderer zu zeigen. Man begreift, wie Verdrängung, Anpassung und Wunschdenken die animalische Begierden obsiegen lassen und Menschen systematisch in den Nervenzusammenbruch treibt.

Platz neun: Friedrich Schiller

Die Qual der Wahl fällt auf Wallenstein, Maria Stewart, Die Räuber, doch das ändert sich von Zeit zu Zeit. Schiller ist der einzige Dramatiker dessen Werke alle von mir gelesen und gesehen wurden. Grund der Auswahl: Geschichte ist nie lebendiger und zugleich weniger ideologisch inszeniert worden.

Als Alleinstellungsmerkmal erscheint die historische Fantasie oder invers die Freiheit, Geschichte anschaulich, lebendig und einfühlsam zu gestalten. Der dramaturgische Effekt besteht darin, die Wahrhaftigkeit über die Wahrheit und die Wahrscheinlichkeit über den Objektivitätsanspruch zu stellen. Wie in jedem Werk aus dem Sturm und Drang und der Aufklärung ist die Moral deutlich dank des pädagosichen Auftrags, dem Sendungsbewusstsein. Die subjektive Stellungnahme der Autoren überlagert nicht die gesamte Handlung. Ästhetik und Ethik finden sich in Gleichgewicht, Pflicht und Neigung reichen sich spielerisch und nicht dogmatisch die Hände.

Platz acht: Anton Chechov

Mit Der Kirschgarten, Die Möwe und Onkel Wanja sind nur drei der vielen unterschiedlichen Themen genannt, denen sich der russische Arzt widmete. Wie feinfühlig und mit welch subtilen Humor der melancholische Grundton verschmilzt ist einzigartig. Das gilt auch für die Überlappung tyüisch russischer bzw. regionaler Mentalität und übernationalen Humanismus.

Die Atmosphäre des bevorstehenden Umbruchs und des Generationskonfliktes gilt nicht nur der konkreten historischen Situation z. B. die entmachtung der Landaristokratie , sondern hat etwas Zeitloses. Es entstehen Miniaturen von Gesellschaftsbildern.

Chechovs Fähigkeit besteht darin, große Geschichten durch kleine Gesten oder einfache Symbole wie einen Kirschgarten oder eine Möwe zu veranschaulichen. Mit unscheinbar wirkenden Anekdoten von Deifziten in Familiensystemen zu erzählen rechtfertigt die Nominierung. Keiner seiner Protagonisten iist schlecht, aber auch niemand ein Held. Es scheint alles, selbst das Charaktervolle, auf gewisse Art eigenschaftslos, was das Schwere leicht macht und das Kleine groß.

Platz sieben: Shakespeare

Aufgrund der hohen Frequenz seiner gespielten Stücken allgemein und dem Shakespeare Theater in Bremen speziell, sind mir fast alle Stücke dieses wohl berühmtesten aller Dramatiker vertraut. Wie doppelbödig und feingeistig die Sprache, wie vielfältig die Themenwahl ist, führt zu einer berechtigten Ehrung. Shakespeare lehrt, wie nuanciert Englisch sein kann und wie modern die Renaissance bereits gestimmt war.

Als Nonplusultra kommt hinzu, dass Shakespeare wohl bei den Komödie, Tragödien und historischen Dramen punktet. Die Auswahl seiner detaillierten psychologischen als auch allegorischen Stücke fällt auf Ein Sommernachtstraum, Othello und Mac Beth. Allein der Umstand, dass mir im Theaterleben zeitgenössische Themen wichtiger sind als in anderen Literatursparten führt dazu, dass der Meister des suspense, des klassischen Höhe- und Wendepunktes, nicht an erster Stelle rangiert.

Platz sechs: Jean Paul Sartre

Sartre ist ein (chapeau !) Universalschriftsteller: Philosoph, journalistischer Essayist, Kunstkritiker, Romancier und auch Dramatiker. Bis auf Lyrik ist der Maestro überall gut aufgestellt. Der einzige Grund für meine Zurückhaltung in diesen Kategorien lag an seiner extremen politischen Ausrichtung, die diesen Intellektuellen par excellence auf einem Auge blind werden ließ und dies, obschon er ohnehin schon schlecht sah.

An Sartre schätze ich besonders seine philosophischen Existentialismus, d. h. die Fokussierung auf die Veränderbarkeit durch das Subjekt und die Notwendigkeit sich zu engagieren. Seine komprimierten Bilder und Stärke in den Dialogen (auch in der prosa) bringt ihm im Duell mit Camus Vorteile. Das sich beide zu Lebzeiten bereits dadurch lieferten, dass ihre Premieren immer zugleich erfolgten, führte zumindest auf der Bühne dazu, dass Sartre sich durchgesetzt hat.

Wie variabel er trotz seiner eindeutigen Bekenntnis für eine Form des Partei ergreifenden engagierten Existentialismus ist, verdeutlicht die folgende Auswahl: Les jeux sont faits (Das Spiel ist aus), Les mains sales (Die schmutzigen Hände) und Huis clos (1944) (Geschlossene Gesellschaft)mit dem berühmten Satz Die Hölle sind immer die anderen. Wie der Vielschreiber sein Niveau halten kann und auch im Dramenwerk zu den besten seines Fachs gehört, beeindruckt.

Platz fünf: Frederico Garcia Lorca

Lorca schafft es, selbst weniger bildungsaffine Menschen und Schichten für das Theater zu interessieren. Schwierige Themen inszeniert er folkloristisch (andalusisch) und dennoch nie trivial. Als Lyriker erzeugt er eine hohe Sprachintensität und Qualität der Assoziationsketten.

Bodas de sangre (Bluthochzeit) integriert die sieben Todsünden rund um die Rivalität der Braut mit der Integration archetypischer Symbole. La casa de Bernadetta Alba (Das Haus der B. A.) brachte selbst regimetreue Katholiken unter Franco zum Nachdenken über (weibliche) Selbstbestimmung. Kein Stück verdeutlicht mehr den Zusammenhang von Patriarchat (variiert in Matriarchat) und totalitärer Diktatur. La zapatera prodigiosa (Die wunderbare Schustersfrau) ist die herrlichste Posse über ein Ehedrama und Möglichkeiten, die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit zu überwinden. Der Satz „Nein, ich füge mich nicht!“ der jungen rebellischen Gattin an der Seite eines 30 Jahre älteren Spießbürgers verrät mehr von Camus´ „Ich empöre mich“ als zahlreiche Essays über den Wert von Solidarität mit dem Ungeliebten. Das gelebte Prinzip des zivilen Ungehorsams mit Stil.

Platz vier: Henrik Ibsen

Ibsen vertritt Nietzsche pur auf der Bühne. Selbstentfaltung, Wille zum Leben, Individualismus und Egoismus, Selbstlüge und Doppelmoral, Gottes Tod und Sinnkrise, alles findet seine Inszenierung. Peer Gynt repräsentiert die schmale Grenze zwischen Weltflucht und Utopie. Nora oder ein Puppenheim bietet mehr als nur eine weibliche Entsprechung, wiewohl die Lebensphilosophie mit Drang zur Freiheit primär wirkt. Der Wandel einer Persönlichkeit, die Metamorphose (Entkokonisierung) spielt bei Ibsen eine Schlüsselrolle. Seine Frauenportraits sind besonders markant. Keinesfalls ist sie bloßes Objekt.

Auch Ibsen analog Lorca fokussiert das Sujet die Frau als Besitz und als einen minderwertigen Menschen zu behandeln. Zu Hause, bei Papa, wurde ich wie eine kleine Puppe behandelt, hier wie eine große. Wie einfache Worte doch Tiefe erreichen können. Den Gipfel der Tabubrüche erreicht Gespenster. Unvergessen bleibt die Schlussszene, wie der vom Leben ausgelaugte Sohn seiner Mutter befiehlt ihn Morphium zu spritzen mit den Worten: „Ich habe dich um das Leben nicht gebeten. Und was für ein Leben hast Du mir gegeben? Ich will es nicht haben. Du sollst es mir wieder nehmen!“

Platz drei Arthur Schnitzler

Durch meine Monografie über den Wiener Dramatiker lernte ich alle Stücke kennen, die mich in ihrer Verschiedenheit beeindruckten, obgleich sie doch alle immer neben dem Lokalkolorit seine Handschrift, seinen Humor und die berühmte Doppelmoral enthalten. Die Vielseitigkeit verdeutlicht die Auswahl: Professor Bernhardi, Der einsame Weg, Zwischenspiel.

Das politische Stück Professor Bernhardi sind vier gesellschaftsrelevante Themen integriert: medizinischer Ethos, Lage der verlassenen, schwangeren Geliebten, Finanzierung der Politik durch die Wirtschaft, Antisemitismus. Die paradigmatische Komödie Zwischenspiel hat als Leitmotive die doppelte Moral zum Gegenstand der Mann darf, die Frau kann unmöglich eine Affäre und Recht auf Selbstverwirklichung einfordern. Ehekonflikte sind unvermeidbar, Abwechslung die natürlichste Form des Auswegs.

Die Frage nach dem Glück, den Geschlechterkampf, die Unvereinbarkeit von Kunst und Leben und die unstillbare Sehnsucht nach dem Unerfüllbaren zum Gegenstand bilden den Hintergrund für die Tragödie Der einsame Weg. Weder Künstler noch Bürger und schon gar nicht die Frauen sind in ihrer Selbstverwikrlichung erfolgreich, alle scheitern an starren Konventionen, vor allem aber an sich selbst und ihren Lebenslügen.

Schnitzlers, vom Eros dominierten Stücke, enthalten psychologische Aspekte, die an Freud und Mach erinnern, ästhetische (philosophische bzw. kunstrelevante) und gesellschaftskritische Momente mit einer ausgefeilten Dialogkultur. Der Grad zwischen dem tragisch-komischen dürfte von keinem anderen Autoren so präzise ausgelotet worden sein. Als Vertreter der Wiener Sezession von zeitloser Eleganz und erotischer Melancholie. Alle Figuren erscheinen zerrissen und gerade darin ganz und konsequent. Alle haben eine Haltung, doch keine rechte Überzeugung mehr. Alle scheinen, wo sie doch sich danach sehnen, zu sein.

Platz zwei: Georg Büchner

Wie Schnitzler und Chechov ist Büchner Arzt und daher ein präziser, logischer Beobachter, der systematisch Symptome „seziert“. In meiner Studie Vormärz gewürdigt und ausführlich interpretiert: sein Genius. In nur drei abgeschlossenen Werken und einem Fragment schafft der so jung Verstorbene Unvergleichliches: unvollendete Vollkommenheit. Danton stellt in meinen Augen die beste Verarbeitung der französischen Revolution mit ihren Ideen dar. Es gelingt ihm, Typen mit ihrem philosophischen Argumente in die Handlung einzubetten, eine Entwicklungsgeschichte und Ursachenforschung zu etablieren. Obschon Büchner die Mechanismen der Gesellschaft beschreibt, verfällt er weder ins Ideologie noch in Schablonen. Der Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Stück macht der Vergleich mit Stefan Zweigs Revolutionsdrama Adam Lux deutlich, da nahezu identische Protagonisten teilnehmen.

Woyzeck erzeugt das Portrait eines Psychopathen, der als einziger normal erscheint in einer von Rationalismus durchdrungenen Welt, der die Menschlichkeit abhandengekommen ist. Zudem bettet der Autor die diversen Sprachidiome entsprechend ihrer Gesellschaftsschicht ein. Die Erbsendiät des zum Probanten missbrauchten Soldaten Woyzeck entspricht Feuerbachs Materilaismus: Der Mensch ist, was er isst. Die Integration von Kunstmärchen, das Spiel mit Realismus und Naturalismus macht dieses Drama zum Inbegriff der Modernen.

Leonce und Lena um Prinzen Pipi und Prinzessin Popo ist das beste Lustspiel, das Satire, Parodie, Groteske und Farce miteinander verknüpft. Hauptfrage für Büchner bildet die Durchbrechung von Fatalismus, Determinismus und Mechanik: der Mensch soll keine Gliederpuppe, kein Rädchen im Getriebe sein. Er trägt die Anlagen zu beidem in sich: Marionette und Schöpfer, der Gott auf die Erde holt, weil man donnern helfen müsste, um ins Paradies zu gelangen.

Platz eins (an der Sonne): Friedrich Dürrenmatt

Wenn es gelingt, eine spannende Story, Gesellschaftskritik und metaphysische Reflexion zu verbinden, dann ist das meisterliche Dramenkunst. Kein Zweifel besteht an Platz eins. Besuch einer alten Dame, Die Physiker, zwei unterschiedliche Stücke zum Ende der Menschlichkeit im Gewand des Nutzens und mörderischen Kalküls.  Der Wahnsinn wandelt frei umher, der Widerstand bleibt eingekerkert.

Ein Stück ist nur dann gut, wenn es den schlechtmöglichen Ausgang nimmt. Nur eine der Thesen aus Dürrenmatts eigener Dramentheorie. „Die Liebe ist ein Wunder, das immer wieder möglich, das Böse eine Tatsache, die immer vorhanden ist.“ Einer von vielen Sätzen, die Humor als Oberfläche für düstere Tiefenpsychologie verwenden. Abgründige Tragikomödie in Höhen, gerade dort, wo Tiefen ausgelotet werden: was der satte Wohlstand und die Gier so mit dem so genannten Verstand anrichten.

Dürrenmatt überlässt die Schlussfolgerungen dem Publikum. Hier wird die Differenz zu Brecht deutlich: nicht die Weltanschauung tritt in den Vordergrund – sie bleibt subtil wie eine Souffleuse – sondern die Einstellung zum Leben. Mehr Nietzsche als Marx.

Play Strindberg ist nur eine von zahlreichen Adaptionen, in denen Dürrenmatt die Werke anderer Dramatiker wie Shakespeare parodiert. In dieser Komödie nimmt er Bezug auf Der Totentanz, dem unübertroffenen Ehedrama Strindbergs.

Nebenbei hat Dürrenmatt mein präferiertes Hörspiel Des Esels Schatten und drei Kriminalromane (Der Richter und sein Henker, Das Versprechen und Der Verdacht) hinterlassen, die meine These von der Unverträglichkeit des Kriminalromans mit der Philosophie Lügen strafen. Eine Monografie zum hundertjährigen Geburtstage wird unumgänglich sein. Am Ende das Zitat, das sich heute mehr denn je als wahr beweist: „Es gibt zu viele Wichtigtuer, die nichts Wichtiges tun.“

(Eingeschränkte Rechte für bestimmte redaktionelle Kunden in Deutschland. Limited rights for specific editorial clients in Germany.) Karikatur aus dem Kladderadatsch „Die Umsturzvorlage“ („Gesetz, betreffend Änderungen und Ergänzungen des Strafgesetzbuchs, des Militärgesetzbuchs und des Gesetzes über die Presse“); Polizei führt die Dichter Gerhart Hauptmann, Henrik Ibsen, Ernst von Wildenbruch und Hermann Sudermann ab (Photo by Archiv Gerstenberg/ullstein bild via Getty Images)

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