Die Angst vor der Angst

Weshalb man sich vor der Angst nicht fürchten muss

Derzeit sorgen sich alle und haben Angst um ihre Gesundheit. „Doch was nutzt uns die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist?“ (Adorno, minima moralia) Sorge dich nicht, lebe. Existenzphilosophen halten die Angst für gut. Sie unterscheiden seit Kierkegaard Angst von Furcht kategorisch, Elektriker könnten sagen wie Plus und Minus. Aber bald herrscht gänzliches Kontaktverbot.

Kierkegaard: Angst – ein lohnender Schwindel

Der dänische Vater der Lebensphilosophie hält die Lebensangst prinzipiell für gut, da sie Möglichkeiten erschließt  und grundverschieden vor der Furcht, die eine Frucht der Zivilisation, individuell, konkret und lebenshemmend ist. ist. In seinem „Der Begriff der Angst“, das man gelesen haben sollte, um sich seinen Ängsten zu stellen, schreibt er vom Blick in die gähnende Tiefe, den schier bodenlosen Abgrund, an dessen Ende das Ich, unser Selbst wartet. Es geht bei der Angst immer um die unvermeidbare unausweichliche Konfrontation mit dem eigenen Kern. Die Auseinandersetzung mit Lebensfragen Wozu lebe ich? Die Antwort, die sich keinesfalls mit Trivialitäten begnügt, dient dazu, damit wir uns ertragen, authentisch leben und irgendwann anzunehmen bereit sind, so wie  (die Natur uns schuf: nackt) wir sind. Angst ist dazu da, Halt zu finden, damit wir nicht verloren sind. Sich zu ängstigen muss und darf man lernen.

Zusammengefasst ist Angst Ahnung eines Erdbebens, also Instinkt, nicht eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, wo der ängstigende Gedanke auch Angst erzeugt.

Sie ist zweitens Energie, denn im Gegensatz zur hemmenden Furcht, verleiht sie uns Flügel, dem Volksmund lähmende Angst zum Trotz (oder Angst essen Seelen auf) Sie ist ein Zeichen von Lebenslust und Lebensbejahung.

Drittens ist Angst ein innerer Zustand und Reflexion über das, was wirklich ist. Aus Angst suchen wir Wahrheit und geben uns nicht mit ein paar Brocken zufrieden. Ja, man hat Angst vor der Wahrheit, dennoch ist es ein Begehren, hinter die Fassade zu blicken.

Zuletzt ist sie ein tragischer Begriff, denn wir müssen lernen mit ihr zu leben wie mit uns selbst. Wir werden sie nicht los. Habe den Mut dich zu ängstigen.

Der fünfte Punkt findet sich bei Jaspers am Besten ausformuliert: Angst ertastet Möglichkeiten, sie liegt im Konjunktiv, daher kennt sie nur der Mensch (das Tier nur Furcht vor konkreter Bedrohung).

Jaspers: Angst schafft Möglichkeiten

Angst vergeht nicht, sie ist unsere Begleiterin wie der tägliche Atem. Man darf also mit ihr leben. Erst im Tod endet sie. Wie alles dialektisch ist oder paradox oder zumindest seine Kehrseite hat, so auch die Angst. Wer von ihr davonläuft wird sie woanders potenzieren. Angst ist nicht das Gegenteil von Mut, jedenfalls nicht für Jaspers oder Kierkegaard, denn Angst erzeugt oder schafft die Möglichkeit zu Mut.  Nur wer aus Angst das Mögliche erspürt, dem Möglichkeitssinn nachspürt, der zugreift, hat eine Chance. Wie die Unruhe, aus der schließlich Ruhe wird. Nicht von allein: wie ein unaufgeräumtes Zimmer, das wir betreten und in das erst Ordnung geschafft werden muss (und diese, sofern man in dem Zimmer lebt und sich nicht nur aufhält) immer und immer wieder nach Ordnung verlangt. Jaspers schreibt in ExistenzherstellungII: „Angst hat, wer das Mögliche ergreift in dem Wissen, nur wer Unmögliches will, kann auch das Mögliche erreichen“.

Der moderne Mensch, er setzt mit Kierkegaard und der Industrialisierung ein, muss sich selbst helfen und in die Leere, ins Nichts greifen. Auch die Gläubigen, die Gott noch nicht verloren haben oder eine andere Autorität an seine Stelle zu setzen wissen wie die „unfehlbare“ Wissenschaft, kennen das Problem. Es begründet nichts mehr, Weltvertrauen, Vertrauen in die Welt schwindet. Da hilft nur der Blick in den Abgrund, wie Camus sagt, dem Absurden auf Augenhöhe zu begegnen. Man muss sich ängstigen lernen, damit wir nicht verloren sind.

Heidegger. Angst als Fragekunst

Heidegger erklärt in „Sein und Zeit“ Angst neben Sorge und Neugier zur Grundbefindlichkeit unserer Existenzbestimmung. Sie hilft das Kommende zu sehen ohne zu sehen, was es ist oder was man sieht. Sie hilft Fragen zu stellen, wichtige, fundamentale, die zum Dasein gehören, hinter die Kulissen, Dinge und Worte blicken, selbst wenn da nur Nebel ist. Wen der Mensch (Seinsverfallenheit) vergisst sich zu sorgen, nachzufragen, ängstlich oder neugierig zu sein, stumpft er ab in Routine, sein Denken wird  gleichgültig, am Ende entfremdet er sich von sich selbst. Je weniger Geist, desto weniger Angst. Eine seltsame Gleichung. Gemeint ist: Angst ist der Schlüssel zur Freiheit, zum selbstbestimmten Leben, dieser vermag uns schwindeln zu machen – Angst ist auch Begierde das zu ergründen, wovor wir uns ängstigen. Wenn sich das Wovor der Angst als das Nichts, die Welt als solche herausstellt, dann besagt uns das Wovor wir uns ängstigen: dem In der Welt sein selbst. Angst ist notwendige Voraussetzung für Sichverstehen, ein Vermögen und eine (Frage)Kunst. Ein sich vorweg sein, um zu erkennen, was auch dem ich wird.

Sicher, heute leiden wir auch unter einer Hysterie des Hyper-Ich. Doch, um mit Adorno zu kontern, bei manchen Menschen ist es bereits eine Unverschämtheit, wenn sie Ich sagen. Wir sprechen vom gesunden und nicht dem narzisstischen Ich, von dem selbstbewussten, von dem Hegel sagt, Angst sei der absolut notwendige Grund, um vom Bewusstsein zu einem Selbstbewusstsein (zurück) zu finden.

Sartre: Angst macht mich

Sartre, daran und auch an Heidegger sich anlehnend, spricht in „Das Sein und das Nichts“ davon, Angst vor der Freiheit verhindere die Existenzherstellung, das Reifen der Persönlichkeit. Angst macht das Ich heißt es wörtlich. Man sollte keine Dummheit aus Angst zweimal begehen, denn die Auswahl ist groß genug. Ein Bonmot, auch von Sartre, aber nicht aus „Das Sein und das Nichts“. Worum es Sartre geht ist zu verhindern, an die Totalität zu verfallen und die Differenz von Ganzheit und Aufgehen in einem (kritiklosen) System. Vielleicht gibt es schönere Zeiten, aber es ist die unsrige, in der wir leben. Daher ist Angst vor Vergangenem und Zukünftigem überflüssig oder unbegründet. Die Gegenwart ist es, auf der wir stehen. Das Ich muss sich vertrauen und nicht den anderen. „Ich habe kein Vertrauen in den Rechtsstaat und deshalb habe ich Angst“. Auch das sagt Sartre und er hat Recht. Viellicht hat er Montaigne gelesen: „Ich ängstige mich vor der Angst“ steht in manchen Übersetzungen – in anderen , „Ich fürchte mich vor der Furcht.“  Zu seiner Zeit der Wiedergeburt (Re-naissance) waren Angst und Furcht noch nicht geschieden. Es gab noch nicht einmal die Güter-Trennung, von der gütlichen ganz zu schweigen: Hugenotten und Katholiken schlugen sich tot, wer nicht an der Konfession krepierte, den fraß die Pest. In solch einem apokalyptischen Klima entdeckte dieser Melancholiker den Sinn der Angst: sie zu überwinden, damit Leben wieder lebenswert sei. Besinnung auf die Schönheit und Einzigartigkeit des Augenblicks. Er lernte mit der Angst, wie er schrieb, neu sehen.

Neuroiologie: Angst wird aus Proteinen erzeugt

Neurobiologe Gerhald Hüther („Wege aus der Angst“) ist ein Psychologe, genauer ein Neurologe und er spricht genau wie Montaigne davon, die Unwegbarkeiten des Lebens anzunehmen, das Gehirn zu erziehen (dafür ist es da) und Angst als Herausforderung, besser Aufforderung zu lernen zu verstehen. Er spricht von der Gießkanne der Begeisterung: Wissen kann man nicht beibringen, aber Freude am Lernen schon und damit auch an der Angst. Furcht wird erzogen, vorgelebt, ist subjektiv individuelle Kontraproduktivität. Angst als unser biologisches Erbgut dagegen besteht in der neuronalen Verknüpfung. Unser Gehirn wird durch aktuelle Situationen, Kontingente der Geschichte als kollektives Ereignis und Gedächtnis (derzeit  Epidemien) manipuliert. Denn Angst verläuft unbewusst, wir müssen uns den Zugang dazu freischaufeln wie in einem Bergwerk. Viele wissen nicht, wovor sie konkret Angst haben. Aber man muss nicht alles wissen, um damit umgehen zu lernen. Angst hat eine „lebensschützende Funktion“; leider wird sie oft von Interessengruppen oder autoritären Strukturen dazu eingesetzt, andere zu schwächen, einzuschüchtern und an Fragen zu hindern, weil sie an einer Entwicklung des Gehirns als solche nicht interessiert sind. Hüther schreibt in seinem aktuellen Buch, weshalb er Virus ein willkommener Anlass ist, den Menschen zu behüten, in seiner Unfreiheit, in seiner Angst zu belassen wie in einem Gefängnis und weshalb so viele Menschen nach Regulierung und Kontrolle rufen, willfährige Befolger und wie Montaigne schreibt, freiwillige Knechte zu sein.

Psychogie: Angst lernen

Fritz Riemann liefert mit „Grundformen der Angst“ vier Grundmuster nach den physikalischen Gesetzen Fliehkraft, Anziehungs-, Schwer- und Auftriebskraft. Die erste Angst bringt MENSCHEN dazu, Distanz zu halten, es entsteht aus übertriebenem Autonomiebedürfnis Bindungsangst, Angst vor Nähe und Intimität. Die zweite Angst ist entgegenläufig, sie lässt aus übersteigerten  Schutzbedürfnis nicht los, die Verlustangst und sucht ständig mit Nähe eigene Mängel zu kompensieren, sie klammert und verhindert Eigenständigkeit. Die dritte Angst bedingt, dass man Chaos und Veränderung nicht aushält und alles so bleiben soll wie es ist oder früher alles besser war als heute und morgen schlechter sein muss. Die vierte Angst verhindert Verantwortung und Vertrautsein, weil alle Gewohnheit Angst auslöst, in Routine zu erstarren. Heute sind der Verhaltens- und Angstforschung der phobische und der narzisstische Typus hinzugekommen. Diese Erweiterung wird vorgenommen, weil die moderne Welt gravierende Innovationen in Gang gesetzt hat, die neue Verhaltensmuster, einen Umgang mit der Dinglichkeit der Dinge, erzwingen, womit im Grunde eine Erweiterung, keine grundsätzliche Veränderung der Grundmuster einhergeht. Neu in der modernen Welt sind Technik und die damit verbundenen Manipulationen, die wir augenblicklich erleben und die Wahrnehmung fokussieren, fixieren und damit zu einem Tunnelblick führen.

Kafkas Ängste, die seinen Namen zu einem Attribut machen, beschreiben einen bürokratischen Alp  (der schuldlos Schuldige): er denkt sich wie Menschen durch Formen ihres Zusammenlebens sich selbst entfremden und nur noch in Kategorien wie Täter und Opfer, Freund oder Feind, Gesunder und Kranker fühlen. Er war ein extrem ängstlicher Mensch, doch diese Angst machte ihn zu dem, was er vor allen Dingen ist: einen begnadeten außergewöhnlichen Künstler. Auf ihn passt das Zitat Nietzsches, der ihn nicht kennen konnte: Der vernünftige Mensch hat Angst vor der Intuition, der intuitive Mensch hat Angst vor der Vernunft.  Der vernünftige ist der unkünstlerische, der intuitive der unwissenschaftliche Mensch. Eine hybride Konstruktion hieße über den Dingen zu stehen.

Angst heute: mit Corona leben

Der Begriff Angst ist heute durchweg negativ besetzt. Angststörung, Therapie, man will sie nicht haben, sondern loswerden. Auch nicht freiwerden, sondern loskommen. Augenblicklich durchleben wir ein Klima hysterischer Angst, globale  Apokalypse im Corona-Fieber. Angeblich sind die Zahlen der Ängstlichen und Angstpatienten um ein vielfaches gestiegen, weit über die reale Gefahr einer Infektion hinaus, aber gegen Angst kann man sich nicht impfen lassen. Das ist gut und schlecht zugleich, denn so müssen wir es aushalten mit der Angst, so wie wir es uns mit Ungerechtigkeit und Freiheitsverlust auch mehr oder weniger bequem eingerichtet haben. Manche halten nicht nur aus, sondern auch fest. Verbarrikadieren sich in ihrer Komfortzone. Warten auf das große Wunder von außen. Blinde Flecken gab es immer, aber Fleckenfieber?

Der Einfluss auf Entscheidungen, so heißt es, wird durch Angst blockiert. Auch wenn strenggenommen von Furcht die Rede ist. Die neuronale Vernetzung ist hauptverantwortlich für die Wahrnehmung, sie lässt sich nicht steuern wie die Fernbedienung oder ausschalten wie ein PC. Unser Gehirn ist selbst im Schlafen wach, quasi auf stand by Modus. Risiko und Bedrohung steigern die Verzerrung von Wirklichkeit, die ohnehin nur eine Konstruktion unserer grauen Zellen ist, bleibt buchstäblich durch Eiweißmoleküle vorprogrammiert. Independenten, Wechselwirkungen zu den Medien bestehen. Es gibt eine Schweige- und eine Meinungsmachespirale. Wer zuviel Wodka trinkt hat sicherlich recht, wenn er nachher sagt, ich hab´s doch gewusst, gleich gesagt habe ich, dass wird böse enden. Ich werde betrunken sein.

Gesunde kann man nicht heilen

Wir schauen das an oder reden mit jenen, die uns bestätigen. Alles andere verwirrt und das ist nicht gut für das Nervensystem. Wie das Kaninchen vor der Schlange werden Zahlenkolonnen verfolgt von Infizierten und Toten, Bilder konsumiert von Leichenbergen, die Angst noch mehr steigern und vor allem auch begründen. Statistisch sind Journalisten und Lehrer die am häufigsten Erkrankten, weil sie sich von Berufs wegen zur Skepsis und Kontrolle gezwungen sehen. Dementsprechend verbreiten sie aufgrund ihrer selektiven Wahrnehmung noch mehr Ängste, vielleicht sogar in gut gemeinter Absicht zu warnen, aufzuklären. Paradoxerweise kann man Gesunde nicht heilen.

Dass es eine Korrektur der Tatsachen gibt seitens der Politik oder Wirtschaft ist nicht zu erwarten, so lange Angst ein profitables Geschäft zur Steuerung eigener Interessen bleibt.  Das ganze dysfunktionale System aus Panik und Störung des Normalbetriebs gleicht dem Belohnungsprinzip: wer mehr bad news klickt und seine Angst füttert, der bekommt auch mehr digitale Chips für seine Betäubung aller wahren Warn- und Alarmfunktionen. Lämmerblöd eben.

Angst ist eine Nemesis, so sagt Platon, vor der Bestrafung der Götter. Er nennt sie eine falsche Vorstellung von den Dingen. Aristoteles spricht vom Kontrollverlust, es gehe darum, das rechte Maß, die goldene Mitte zu finden, um handeln zu können. Cicero  sagt, Angst züchtet das Gemüt zur Feigheit und erhält sich damit nicht selbst, sondern schädigt wie ein Parasit. Nochmals: Angst und Furcht werden erst sei Kierkegaard systematisch unterschieden. Epiktet spricht vom Geheimnis, das ängstigt, dem Fremden und Unbekannten. Lukrez schreibt „Über die Natur der Dinge“:  „So verliert er den richtigen Weg aus Angst vor der seiner Steilheit aus den Augen. Verscheucht die Angst aus der Seele und ihr seid frei.“

Nietzsche: Angst und der höhere Mensch

Eine Steilvorlage für den Graecologen Nietzsche, der vom erbarmungslosen Räderwerk der Weltmaschine spricht, das den modernen Menschen zur Angst erzieht. Und was schreibt er in Unzeitgemäße Betrachtungen (3): „Wer wird das Bild des Menschen aufrichten, während alle nur den selbstsüchtigen Wurm und die kindische Angst in sich fühlen, so dass sie dergestalt von jenem Bild abgefallen sind hinab ins Tierische, gar Starr-Machnische.“

So einen Gedanken ist schwer zu widersprechen und selten ihn tiefer, plastischer zu gestalten. Eine schwindelnde Angst sollte unser derzeitiger traumatisierter Zustand bereiten, der Kinder und ganze Generationen in Angst hält, ihnen das als das Natürliche, die Norm, vorspielt. Mit welchem Recht fragt sich der Philosoph wird Leben disqualifiziert zu einem bloßen Überlebensszenario, der Angst der Konvention vor dem Widerstand, der das Leben immer zu allen Zeiten bereichert hat? „Bunt gesprenkelt putzt sich der Gebildete‘“ (Nietzsche) – das „Versagen der Intellektuellen“ nennt es Lyotard, ansonsten näher bei Kant beheimatet. Die Angst vor dem höheren Menschen treibt Nietzsche um, ein Begriff, der verpönt ist, weil er durch die Dummen, die Braunen und die Allzu Gesprenkelten nicht begriffen werden wollte, als das, was er ist: Arbeit an uns selbst, Mut zur Angst und Angst vor dem Genuss (nicht dem trivialen), der Gier nach Neuem, nach Werdendem.

Nein, nicht auf dem Rücken eines Tigers reiten wir, sondern aus Furcht findet der missratene, der pervertierte Raubtiercharakter des Menschen, der sich an allem Natürlichen vergreift, selbst an seinem Selbst, eine moralische Verkleidung. Er hat sie nötig, die Maske, die Verkleidung, den Putz (Mein Haus, mein Auto, mein Baum, meine Gesundheit), damit er als Herdentier durchgeht, mit seiner tiefen Mittelmäßigkeit überlebt, dazu bedarf es freilich der Furcht, der Langeweile und dem tiefen Zweifel an sich selbst.

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