Wer zu lange in den Abgrund blickt

Foto Bernd Oei: Schluchtenweg zwischen Sils und Platta (4,2 km) entlang des Gebirgsbaches Fedacla im Oberengadin, Graubünden, Schweiz. Im Hintergrund der zu dem Berninabergkette gehörende Piz Lagrev rechts westlich) und der Piz Corvatsch (links, östliche Seite). Die Region bildet den südwestlichen Zipfel des Oberengadins.

Es fließt ein Fluss

In meinem ersten Blog zum „Übermensch“ – weise ich auf drei Aspekte hin, moralisch, ästhetisch, metaphysisch, unter denen meine Annäherung an diesen und alle weiteren Leitmotive erfolgt. Der Bereich Psychologie blieb bewusst ausgespart. Fünf Tage verbrachte ich zum vierten Mal in Sils Maria, der untrennbar mit seinem Zarathustra-Epos und dem Spätwerk, in gewisser Hinsicht, einem Wendepunkt, verbunden ist. In gewisser Hinsicht, weil die meisten Interpreten den frühen vom späten Nietzsche unterscheiden und Vorlieben entwickeln, die bis zur Ausgrenzung der anderen Phase gehen, was für mich bereits ein Wirkungstreffer, ein psychisches Momentum ist. In gewisser Hinsicht auch deshalb, weil der Stil vom eher rational argumentierenden zum paradoxen, metaphroischen Aphoristiker nicht zu übersehen ist. Graduell, kein Bruch, aber immerhin. Zudem geht dies mit der Distanzierung von Wagner und zunehmender Radikalisierung einher. In einem anderen Blog widme ich dieser künstlichen Spaltung, die aber nicht grundlos erfolgte.

In diesem Blog geht es ausschließlich um Nietzsches Zitate hinsichtlich wie der Einzelne, jeder von uns,zum Übermenschen reifen kann, soll, muss, wenn er nur richtig will. Der Zusammenhang mit Ewige Wiederkehr des Gleichen, Tod Gottes und Wille zur Macht, liegt auf der Hand. Probleme, Verhaltensmuster, auch historische Ereignisse holen uns immer wieder, in Variationen ein (es heißt das Gleiche, nicht das Selbe). Man kann ihnen nur entgegen der Autorität durch mündige Selbsttätigkeit und Selbständigkeit entkommen, gerade wenn man Schicksal als selbst gemacht betrachtet und nicht als übergeordnetes oder oktroyiertes Verhängnis. Schlussendlich bedarf es dazu Wille zur Macht, nicht zu verwechseln mit Herrschaft. Der Übermensch regiert nicht und ist an keine Rasse, Nation, Wissenselite gebunden, an keine Moral. Er formt keine genetische DNA, die den einen über den anderen stehen lässt, sondern formt sich in uns und das als visionäre Kraft, die ich Resilienz heiße.

Meine fünf Tage führten mich u.a. durch eine Schlucht mit einem reißenden Gebirgsfluss, den Nietzsche auch symbolisch verstand als Kraft, die sich aus einer ruhenden Quelle bei Bewegung entwickelt, wenn Widerstände überwunden werden. An sie musste ich beim Anblick desr Fedacla denken.

In Nietzsches Werk Also sprach Zarathustra gibt es zwei berühmte Gleichnisse, die den Fluss/Strom direkt mit dem Übermenschen verknüpfen. Das prägnanteste ist das Bild vom schmutzigen Strom und dem Meer:

„Wahrlich, ein schmutziger Strom ist der Mensch. Man muss schon ein Meer sein, um einen schmutzigen Strom aufzunehmen, ohne unrein zu werden. Seht, ich lehre euch den Übermenschen: der ist dies Meer, in ihm kann eure grosse Verachtung untergehn.“ (Vorrede, § 3)

Ich halte die Vorrede für elementar unterschätzt., gerade in Hinblick auf den Übermensch, da dieser fast ausschließlich hier Erwähnung findet. Er ist meines Erachtens auch gar nicht anders als psychisch zu fassen, als Eindruck und Ausdruck (idealerweise in Balance) und notwendiger Wille, um aus der Not unserer doch tierischen Existenz (mit ewigem Wollen) herauszutreten und endlich Wille zu sein, zu werden und in Veränderung zu bleiben. Dies kann jeder, der einen Flusslauf von Quelle bis zur Mündung (in eine größeres Gewässer oder das Meer selbst) körperlich sinnlich nachvollziehen.

Fotos Bernd Oei: oberer Schluchtenweg zum Vextal mit Blick auf die Fedacla, die nach 10,5 km in den Silser See mündet. Auf diese kurzen Strecke fällt der Gebirgsbach von 2320 Höhenmeter von seiner Quelle auf 1790 m https://schweizerfluss.ch/fedacla/

kein gewöhnlicher Mensch

Der gewöhnliche Mensch (und seine bisherige Kultur, Moral und Religion) gleicht einem schmutzigen Fluss voller Widersprüche, Schwächen und Ressentiments. Wer versucht, diesen Schmutz bloß moralisch zu bekämpfen oder zu unterdrücken, wird selbst unrein. Der Übermensch dagegen besitzt eine so gewaltige geistige Größe und Lebensbejahung wie das Meer: Er kann den „Schmutz“ des Menschlichen in sich aufnehmen, ihn verarbeiten und überwinden, ohne Schaden an seiner eigenen Seele zu nehmen.

Ebenfalls in der Vorrede (§ 4) nutzt Nietzsche ein dynamisches Bild, bei dem der Mensch kein fester Zustand, sondern eine Bewegung über ein fließendes Element (oder einen Abgrund) ist: „Was gross ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist„

Brücke oder Seil – Kultur – um der Natur zu widerstehen. Der Mensch befindet sich auf dem gefährlichen Weg vom Tier (dem Ursprung) zum Übermenschen (dem Ziel). Der Fluss darunter symbolisiert das Werden, den unaufhaltsamen Strom der Zeit und das Risiko des Absturzes.

Im Kapitel „Das Grablied“ (Buch II ) beschreibt Zarathustra zudem seine eigene schöpferische Kraft und seine Lehre als einen reißenden Gebirgsbach, der ins Tal stürzt: „Mund bin ich Worten ganz und gar und Brausen eines Bachs aus hohen Felsen: hinab will ich meine Rede stürzen in die Täler! Und mag mein Strom der Liebe in Unwegsames stürzen! Wie sollte ein Strom nicht endlich den Weg zum Meere finden!“

Hier ist der Fluss die unaufhaltsame, dynamische Kraft des neuen Denkens, das sich seinen Weg bahnt, um schließlich im „Meer“ (dem Zustand des Übermenschen) anzukommen. Der Übermensch widersteht diesen Problemen, inneren wie äußeren, weil er über sich hinauswächst. Dies aber nur, weil er über sich hinaus wachsen will, weil er die Situation erfahren muss, dass sich nichts Wesentliches ändert, wenn er sich selbst nicht zu ändern vermag.

Summa summarum: Raus aus dem Trott, aus der Bequemlichkeit und dem anderen die Schuld geben oder ewiges Ressentiment. Weg von Vorurteil und ständigem Narzissmus. Möglicherweise leicht gesagte Küchenpsychologie, doch leider wie Kaffeesatz äußert hartnäckig. Wo doch die Großen über das Kleine stolpern, alltäglich zu sehen.

Foto Bernd Oei: die Fedacla bei ihrem Schleusen-Durchfluss – für Sils-Maria lebenswichtiges Hochwasserschutzsystem am Ausgang des Fextals. Sobald der Bach einen kritischen Pegel erreicht, fließt das überschüssige Wasser nicht mehr weiter durch das Dorf, sondern wird über das Wehr in einen 500 Meter langen, unterirdischen Stollen geleitet

Ein Vorläufer sein

In den „Fragmenten“ steht häufig, dass Nietzsche sich nicht als Übermensch begreift. Wie dumm ist das Geschwätz von seiner angeblichen Überlegenheit und Eitelkeit, vom Vergleich mit Superman. Er schreibt, vielleicht am deutlichsten in dieser Richtung (er gleicht einem Fluss, der noch weit von seiner Mündung entfernt ist): „Es ist noch zu früh für Zarathustra: bisher war ich noch mein eigener Vorläufer Um die Mitte der Bahn entsteht der Übermensch . der Erfolg aller gut verfolgten Dinge Meine Gräber öffneten sich: mein lebendig begrabener Schmerz stand wieder auf — unter Leichengewändern hatte er sich ausgeschlafen, um sich nun auszuwachen.“ (Fragmente 83, 17,56).

Wie fast alle Kommentare zum Übermensch stammt auch diesesr aus der ersten Phase (Zarathustra I).

Hier gilt Gorbatschows legendärer Satz, der auf Inversion beruht: Wer zu früh kommt (wie er mit der visionären Öffnung Russlands an und in den Westen), den bestraft das Leben. Nietzsche sah sich immer als Unzeitgemäßer, nicht nur weil dies der Titel eines seiner früheren, von T. Mann so geschätzten Werke ist.

Wenn man Also sprach Zarathustra (Teil 3 und 4) sowie die darauffolgenden Spätwerke (wie Jenseits von Gut und Böse, Zur Genealogie der Moral, Götzen-Dämmerung oder Der Antichrist) liest, stellt man fest: Der Begriff „Übermensch“ verschwindet dort fast vollständig aus Nietzsches Vokabular. Daher ist doch evident, dass Nietzsche ernst macht mit seinem Satz, er käme zu früh für diese Lehre. Die Zeit ist noch nicht reif.

Prägnante Aussage, die scheinbar theologisch oder metaphysisch zu werten ist: „Gott starb: nun wollen wir, – dass der Übermensch lebe.“ (Buch IV, Vom höheren Menschen). Bezeichnend, dass dieses Kapitel vom höheren Menschen, mutmaßlich einer Zwischenstufe zum Übermensch, handelt. Auffällig, dass aus sollen wollen bzw. Wille zu werden (nicht das Selbe, aber das Gleiche) wird. Warum? Weil es um Vitalität geht, um Resilienz, um „silver line“, den Silberstreif am Horizont. Dabei ist nicht das übliche think positive Geträller gemeint. Wir sollen vorlaufen, nicht nachlaufen.

Gewittermetaphern, v.a. in Verbindung mit Blitz, sind häufig in Verbindung mit Zarathustras Reden. Wer das übersieht, würdigt nicht die Wirkung der Sprache auf die Seele. Gewitter ist reinigend, Blitz und Donner zeigen die Verwechslung von Ursache und Folge, die damit verbundenen Syllogismen und Fehlinterpretationen hinsichtlich von Gründen und temporären Verläufen. Kurz, der Übermensch ist jenes Individuum, das solche Eingebundenheit (Verkettungen) in sein Milieu hinter sich lässt, den Zeitgeist ignoriert.

April 85 erschien der vierte Band des Zarathustra in Eigendruck mit 40 Exemplaren. Wie könnte man da denken, die Zeit sei reif für Zarathustras Lehren. Stattdessen entwickelte sich im Wilhelminischen Reich nach Bismarcks Ausscheiden Weltmachtpolitik mit aggressivem Kolonialismus. Nietzsche war selbst davon betroffen: seine Schwester heiratete einen Nationalisten, der die Rassentheorie vertrat und in Paraguay eine arische Rasse züchten wollte, die er bzw. seine Gattin tatsächlich mit Übermenschen gleichsetzten.

Fotos Bernd Oei: Die Fedacla entlang des untereren Schluchtenwegs auf dem Weg nach Sils mit Blick auf Piz Corvatsch.

Über den Wolken

Nein, Paradoxa vermeidet Nietzsche nicht. Beispiel: „Ihr Einsamen von heute, ihr Ausscheidenden, ihr sollt einst ein Volk sein: aus euch …“ enthält zwei in einem Satz: Einsame können kein Volk bilden, dann wären sie keine Einsamen mehr. Natürlich weiß jeder, dass Vereinsamung gefährlich und unfruchtbar zudem ist, zumindest auf Dauer. Natürlich gibt es keinen Unterschied zwischen allein sein, da muss keine Einsamkeit aufkommen, und einsam, was auch und gerade in der Masse möglich ist. Insofern sind es nur Schein-Paradoxien, die sprachlich bedingt sind. Doch der zweite Teil „einst sein“ geht nicht zusammen, weil Vergangenheit und Gegenwart inkompatibel bleiben, trotz der kausalen Verkettung.

Der gesamte Wortlaut: stammt aus dem Kapitel „Von der schenkenden Tugend“: „Ihr Einsamen von heute, ihr Ausscheidenden, ihr sollt einst ein Volk sein: aus euch, die ihr euch selber auswähltet, soll ein auserwähltes Volk erwachsen: — und aus ihm der Übermensch. Wahrlich, eine Stätte der Genesung soll noch die Erde werden! Und schon liegt ein neuer Geruch um sie, ein Heil bringender, — und eine neue Hoffnung!“ Auch dieser Kontext könnte und müsste eingebettet werden in das Kapitel und dieses ins ganze Buch, weil bei Nietzsche alles mit jedem zusammenhänft.

Das bedeutet Mikro- und Makrokosmos (selbstverständlich aus Mesokosmos), drei Welten hängen zusammen wie drei Zeiten (Augustinische Lehre von den drei Formen der Gegenwart) und nur das Hier und Jetzt entscheidet über Sinn und Gehalt. Das bedeutet, dass das Ganzemehr ist als die Summer aller Teile und ein Paradox nicht ein unauflösliches Dilemma oder gar Widerspruch, sondern Perspektivismus.

Mit perspektivischen Denken lässt sich der Übermensch am besten als psychisches Phänomen deuten, denn Weisheit ergibt sich aus der Vogelperspektive und Zarathustras Lieblingstier ist der Adler (auch wegen dem Johannesevangelium, es gibt hier verschiedene Gründe). Aber fliegen, vogelfrei zu sein, kommt schon mehrfach im Zarathustra zum Tragen und hielten wir nicht Piloten, allen voran Astronauten für wahre Supermänner? War der Traum vom Fliegen nicht sinnbildlich für ein Aufsteigen in andere menschliche Dimenmsionen und Sphären?

Nietzsche wollte fliegen und konnte es nicht: ein Grund, ihn einen ängstlichen Adler zu nennen (Werner Ross in seiner dreiteiligen Biografie) in Anlehnung an ein Motiv aus Nietzsches eigenem Zarathustra, in dem der Adler als stolzes Begleittier auftritt. Kann man machen, denn dass er seinen Ansprüchen nicht hinterherflog ist offensichtlich. Die Unmöglichkeit, Übermensch sein heißt aber nicht versuchen, er zu werden.

Über den Wolken von Sils Maria, gerade am Malojapass, wo die Wolken schlangengleich ziehen, also kriechen, das Bild dürfte genügen, um zu verstehen, worum es im Übermensch psychisch geht. Ich vermeide hier bewusst das Attribut psychologisch, daran haben sich Freud und Co ausgelassen, u.a. auch Ross. Es geht hier nicht um Mutmaßung von unterdrücktem, unbewusstem Verhalten, sondern um das Appell, Zarathustra nicht mit Nietzsche zu verwechseln. Mag Zarathustra ein Idealich sein, ein Ichideal Nietzsches ist er mitnichten.

Im dritten Buch (Kapitel „Der Genesende“) distanziert sich Zarathustra von seiner eigenen, bisherigen Verkündigung des Übermenschen und der Ewigen Wiederkunft. Zarathustra erkennt mit Schrecken, dass die „Ewige Wiederkunft“ bedeutet, dass auch der „kleine Mensch“ (der Durchschnittsmensch, der Nihilist) ewig wiederkehren muss. Das ekelt ihn so tief an, dass er krank darniederliegt.

Als er erwacht, weigert er sich, die Lehre selbst noch einmal pathetisch zu predigen. Seine Tiere (Adler und Schlange) versuchen, ihn wieder in die Rolle des Propheten zu drängen und plappern seine alten Formeln nach. Zarathustra weist sie ab und nennt sie „Leierkasten-Lieder“. Er distanziert sich von der Rolle des Lehrers, weil er merkt, dass seine Lehre zur bloßen Dogmatik erstarrt ist.

Fotos Bernd Oei: Sils, La Passarella, Biergarten direkt am Bergbach Fedacla, der hier ruhig durch Dorfzentrum fließt.

Parodie

Den Zarathustra nicht als Parodie lesen zu wollen grenzt schon an Denkverbot. Das gesamte vierte Buch ist eine inszenierte Distanzierung Nietzsches von den Idealen des Werkes. Zarathustra trifft in seiner Höhle auf die „höheren Menschen“ (Könige, Zauberer, den letzten Papst, den hässlichsten Menschen). Diese Typen versuchen, Zarathustras Lehre nachzuleben, enden aber in einer grotesken, religiösen Farce: Sie beten einen Esel an (IV, Das Eselsfest).

Er erkennt, dass diese „höheren Menschen“ nicht seine wahren Erben sind. Am Ende des Buches verlässt er seine Höhle und seine Anhänger mit den Worten: „Mitleiden! Das Mitleiden mit dem höheren Menschen! […] Hat das seine Zeit gehabt?“ Er bricht mit ihnen und lässt das Pathos der ersten Bücher hinter sich.

Spätestens in „Ecce Homo“ kommt es zur historischen Distanzierung von sich und Zarathustra als sein Sprachrohr. Die expliziteste, theoretische Distanzierung formuliert er im Kapitel „Warum ich ein Schicksal bin“ (§ 33). Hier erklärt er, warum er ausgerechnet den Begründer der Moral als Hauptfigur wählen musste, um die Moral zu vernichten: „Man hat mich nicht gefragt, man hätte mich fragen müssen, was gerade in meinem Munde, im Munde des ersten Immoralisten, der Name Zarathustra bedeutet: denn was die ungeheure Einzigartigkeit jenes Persers im Ganzen der Geschichte ausmacht, ist genau das Gegentheil davon. Zarathustra nahm zuerst im Kampf von Gut und Böse das eigentliche Rad im Getriebe der Dinge an […] Zarathustra hat diese verhängnisvollste Irrung, die Moral, geschaffen: folglich muss er auch der Erste sein, der sie erkennt.“#

Deutlicher geht es kaum. Das Wörtlich-Nehmen empfindet der Philologe als groteske Verzerrung. Nietzsche distanziert sich hier vehement von dem, wofür der historische Zarathustra steht (die Erfindung des moralischen Dualismus). Er benutzt die Figur quasi als Akt der Selbstüberwindung der Moral: Derjenige, der die Moral erfunden hat, muss sie auch als Erster als Täuschung entlarven.

Summa summarum gilt auch hier: Wer zu lange in den Abgrund blickt, wird selbst zu einem (Jenseits von Gut und Böse, § 146). Wörtlich: „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

Foto Bernd Oei: Sils, Aufstieg vom Nietzschehaus mit Blick Richtung Norden auf den Silvaplana-See, dem literarischen Geburtsort des Zarathustra. Er ist ein Drittel kleiner als sein südlicher Nachbar, aber mit 78 m geringfügig tiefer. https://www.engadin.ch/de/guide/aktivitaeten/natur/silvaplanersee Der Silsersee ist farblich eher dunkelblau, der Silvaplaner dagegen türkis.

Foto Bernd Oei: Sils, Aufstieg vom Nietzschehaus mit Blick Richtung Süden auf den Silser See, in den die Fedacla entwässert. Der Lej da Sigl ist mit über 4,1 km² der größte See in ganz Graubünden und mit 71 m der zweittiefste. https://www.sils.ch/de/guide/kraft-der-natur/silsersee

Empfohlene Beiträge

Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!


Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert